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7. Oktober
Sie haben mich verlassen,
Meine Engel sind weg,
Wollen mich nicht mehr hören.
Warum nur?
Warum habt ihr mich verlassen?
Was hab ich getan?
Damals,
Vor 3 Sommern,
War mein Herz noch ungerührt,
Kannte keine Liebe.
Doch viel wollte es lernen,
Wurde gehindert,
Entfernung wollte die junge Liebe töten…
Ich litt viel,
Lange Zeit,
Suchte Klarheit,
Suchte Erlösung:
Erlösung von Qual,
Erlösung von Ungewissheit.
Ach schöner Engel,
Der du mir erschienen warst,
Empfandest du etwas?
Als du mich erblicktest?
Als wir sprachen?
Als ich dich in deinem Reich besuchte?
Ich fand keine Antworten.
Mein Dasein war trostlos,
Ich war allein,
Niemand bei mir,
Niemand der verstand,
Niemand mir zu helfen.
Meine Existenz ging weiter,
Mir erschien ein neuer Engel.
Es war ein junger Engel,
Jünger als der Erste.
Er verfolgte mich,
Verbiss sich geradezu in mir.
Wieder Schmerz.
Doch aus dem Schmerz erwuchs Freundschaft.
Freundschaft.
Ein mächtiges Wort.
Aber war es das was wir suchten?
Im letzten Sommer dann, ewig scheint es her,
Fand ich meinen dritten Engel.
Dies nun war ein kleiner Engel,
Launisch aber liebenswert.
Fast zu liebenswert,
So liebenswert,
Dass wir uns verletzten,
Die Liebe aussperrten.
Der letzte Engel,
Er fand mich,
Fand mich mit dem kleinen Engel,
Musste weinen,
Lief davon.
Ich eilte ihm nach,
Wollte ihn einholen.
Nach 7 Tagen der Suche,
Fanden wir uns wieder.
Ich wollte ihn küssen,
Ihn umarmen –
Doch er schien nur nah,
War weit entfernt.
Endlich bekam ich zu hören,
Was ich suchte,
All die Jahre.
Dieser Engel sprach es aus.
Was er sagte?
„Ich liebe dich.“
Ich schau mich um.
Wo bin ich nun?
Wichtiger: Wohin seid ihr?
Ich vermisse euch!
Engelstränen
Schatz?
Was ist mit dir?
Mein Engel,
Warum sagst du nichts?
Ich seh dich weinen.
Warum, mein Engel?
Warum nur weinst du?
„Ich will dir helfen!“
Sag ich.
Doch du sagst nichts,
Willst dir nicht helfen lassen.
Ich seh dich an,
Du wendest dich ab.
Tränen fließen,
Nun auch bei mir.
Warum ich weine?
Ich weiß es nicht.
Es geht dir schlecht,
Mein Engel,
Ich seh es doch!
Schatz?
Was ist mit dir?
Mein Engel,
Du brauchst nichts sagen!
Ich helf dir,
Auch ohne Grund,
Weil ich dich liebe!
2 Gefühle
Zwei Gefühle…
Hass…
Ich weiß nicht worauf…
Gegen alle?
Gegen nichts?
Und Liebe…
Liebe?
SCHMERZ! mehr nicht…
Darin endet es immer…
In Schmerzen…
In Tränen…
In Trauer…
Trauer um Vergangenes,
Das was war,
Was nie wieder sein wird…
Entfremdung?
Kannten wir uns?
Ich bin mir nicht sicher.
Hätte es was geändert?
…
Liebe
Weißt du es?
Weißt du was Liebe ist?
Ich seh schon,
Du erkennst dieses Wort.
Aber kennst du auch,
Was zu diesem Wort gehört?
Die Euphorie?
Die Geborgenheit?
Die Sicherheit?
Hörtest du auch von unerfüllter Liebe?
Sie ist schrecklich.
Man sieht sich wahnsinnig werden –
Und kann nichts gegen tun.
Der Schmerz zerfrisst dich,
Du leidest,
Willst,
Dass es endet.
Doch es hört nicht auf.
Beloved-hated Prague
Prague, city of golden roofs.
Prague, city of thiefs.
Prague, city of artists.
Prague, city of love.
Everytime I meet a beauty
Inside your borders
I have to suffer.
At first I met my true love
Most beautiful being of the world.
We hugged – nothing more,
But I fell in love with her.
Finally I had to say goodbye.
I cried, I suffered.
We met once again
- But it seems ages ago.
I lost her,
I lost a part of me,
A part of my mind.
Then I met a girl,
A girl I knew before.
We hugged, we snuggled
- Finally we kissed.
I like her very much,
Perhaps you made me
Fall in love again,
Damn Prague.
But what if I did?
I can’t have her.
Prague, city I love.
Prague, city that brings suffering.
Prague, city I hate.
ich bin allein
jeder ist allein
bloss siehts nicht jeder ein
für sich allein
in der stunde der not erkennt man seine freunde
heißt es
wenn das wahr ist
hab ich keine
jeder wird allein geboren
jeder stirbt für sich allein
soll ich?
Deine Nähe
Wenn du in meiner Nähe bist
Muss kein Wort fallen.
Wenn ich deine Nähe fühle,
Deine Gegenwart spüre,
Dich bei mir weiß,
Dann gehts mir gut,
Dann bin ich glücklich.
Auch wenns nur kurze Momente sind,
In denen wir allein zu zweit sind,
Sind es Momente
An die ich gern zurückdenke.
Eine Nacht im April
Eine Vollmondnacht,
Ein Jahr vergangen,
Wir sitzen zusammen,
Du lachst.
Dann,
Eine falsche Melodie,
Ein falsches Wort,
Bringt die Erinnerung zurück.
Dein Lächeln schwindet,
Du brichst zusammen,
Denkst zurück,
An jenen Schreckenstag.
Dein Anblick lähmt mich,
Ich will dich stützen,
Dich trösten,
Für dich da sein
Und deine Tränen trocknen.
Eine andere Melodie,
Andere Worte,
Du beruhigst dich wieder,
Lächelst langsam wieder.
Doch die Erinnerung bleibt.
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